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Burg Apponitz

Oponicky_hrad_02.jpgUnübersehbare Dominante der Gemeinde und ihrer Umgebung ist  die Burg Apponitz, die sich schon seit dem 13. Jahrhundert aus dem Gebirge Tribeč erhebt. Ursprünglich hatte sie die Aufgabe des Wächters und Beschützers der Fürstenburg Nitra vor den Überfällen der Tataren und Türken. Ihre Geschichte, ähnlich wie die Geschichte der Gemeinde, ist eng mit dem ungarischen Geschlecht der Apponyi verbunden, die sie im Jahr 1392 in ihren Besitz nahmen.Oponicky_hrad_03.jpg Die Apponyi kümmerten sich um die Burg, reparierten sie und vergrößerten sie schrittweise bis ins 17. Jahrhundert, als sie die Burg nach einem zerstörenden Brand verließen. So wurde die Burg im Jahr 1708 zur Festung der Rebellenarmee Franz II. Rákoczi, womit das Urteil ihres Untergangs besiegelt wurde. Nach der Unterdrückung des Aufstandes durch die kaiserliche Armee wurde sie zusammen mit anderen slowakischen Burgen zerstört und in Ruinen hinterlassen.

Gegenwärtig gewährt die malerische Ruine einer mittelalterlichen Burg den Besuchern vor allem herrliche Aussichten in die Flusstäler der Nitra und in der Ferne erhebt sich das Gebirgsmassiv Považsky Inovec. Mit der Herrschaft der Burg Apponitz  ist eine  Legende über einen Schatz verbunden, den hier ursprünglich der Fürst Svätopluk vergraben haben soll. Die Legende berichtet, dass Svätopluk gern an dieser Stelle verweilte und deshalb auch hier zusammen mit dem Schatz sein ruhmreiches Schwert versteckte. Der Schatz mit dem Schwert wird jedoch erst dann gefunden, wenn diese Sachen vom slowakischen Volk am meisten benötigt werden, um es vor dem Untergang zu retten.

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