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Archäologische Stätte Valy

Valy_03.jpgDie Anfänge der archäologischen Forschung in dieser Lokalität reichen bis ins Jahr 1905 zurück, doch ihre wertvollsten Schätze verbarg Bojná vor den Augen der Öffentlichkeit weitere hundert Jahre. Um ihre schrittweise Freilegung kümmert sich die archäologische Forschung, die seit 2007 unter dem Taktstock des Archäologischen Instituts SAV in Nitra durchführt wird. Dank dieser Forschungen gelang es bisher insgesamt drei archäologische Lokalitäten zuentdecken:die Burgstätte Valy, bezeichnet auch als Burgstätte Bojná I, die Burgstätte Bojná II im Tal des Flüsschens Bojnianka und die Burgstätte Bojná III, lokalisiert auf dem Kamm des Berges Žihľavník. Diese dreiBefestigungsstrukturen bildeten ein Wehrsystem der wichtigsten Passagen von Ponitrienach Považie und gleichzeitig führten sie die Aufsicht über die Handelsstraßen, die durch das Bergmassiv des Gebirges Považsky Inovec (deutsch: Inowetz, Freistädter Gebirge) führten. 

Valy_01.jpgDie bedeutendste archäologische Lokalität ist die 12 Hektar große Anhöhe der Burgstätte Valy, wo eine Vielzahl an Sammelfunden entdeckt wurden, die die bedeutende Stellung zu Zeiten des Nitraer Fürstentums bestätigen. Gegenwärtig ist für die Besucher der Burgstätte die Rekonstruktion des Walls in Vorbereitung und  die Modellrekonstruktion einer typischen Slawensiedlung (Grubenhäuser), die an dem ursprünglichen Fundort steht. Ein Grubenhaus ist in die Erde abgeteuft und ins Innere gelangt man durch eine Tür, die mithilfe der in dieser Lokalität gefundenen Nachbildung des Originalschlüssels geöffnet wird. Im Inneren ist für die Besucher eine Nachbildung des Steinherds zu sehen, der in der Vergangenheit als einzige Wärmequelle diente. Die in Bojná stattfindenden Forschungen widerlegten die Hypothese, dass Nitra das einzige Zentrum des PribinaFürstentums warbzw. Großmährens in der Slowakei.

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